10 schwerwiegende Fehler, die bei der Dämmung einer Fassade am häufigsten gemacht werden

Die Dämmung der Fassade eines Privathauses ist ein wichtiger Schritt, der sich nicht nur auf den Wohnkomfort, sondern auch auf die Energiekosten auswirkt.

Um häufige Fehler zu vermeiden und ein dauerhaftes Ergebnis zu erzielen, lohnt es sich, einige wichtige Punkte zu beachten. Hier einige Tipps, die sich in der Praxis bewährt haben.

Wärmedämmung: Beispiel einer Thermoskanne

Achten Sie auf eine einfache Thermoskanne – sie speichert die Wärme, unabhängig von den äußeren Bedingungen.

Dies ist die Idee hinter der Hausisolierung. Eine ordnungsgemäß ausgeführte Isolierung kann den Wärmeverlust erheblich verringern (bis zu 50 % oder mehr), die Heizkosten senken und die Lebensdauer Ihres Hauses verlängern.

Allerdings ist die Isolierung ein komplexer Prozess, bei dem kleine Fehler alle Bemühungen zunichte machen können. Um dies zu vermeiden, schauen wir uns häufige Fehler an.

Fehler 1: Zu geringe Dämmstärke

Viele Menschen glauben, dass jede Isolierung den gewünschten Effekt erzielt. Tatsächlich ist die richtige Dicke des Materials wichtig, die von den Eigenschaften der Wände Ihres Hauses abhängt.

Beispielsweise reichen für Wände aus Porenbeton mit einer Dicke von 30 cm 5 cm Dämmung aus, während bei dünneren Wänden 10 cm erforderlich sein können. Die empfohlene Dämmstärke für unser Klima beträgt 10 cm.

Fehler 2: Innendämmung wählen

Eine Dämmung von innen ist nur im Extremfall sinnvoll. Andernfalls frieren die Außenwände ein und es bildet sich Kondenswasser im Inneren der Dämmung, was zu Schimmelbildung führen kann. Eine Außendämmung ist immer wirksamer, da sie die Wände vor dem Einfrieren schützt.

Fehler 3: Falsche Befestigung

Die Verwendung von minderwertigem Kleber oder das Fehlen von Dübeln kann zum Ablösen der Dämmung führen. Für jedes Material gibt es klare Befestigungsanforderungen.

Die Einhaltung der Installationstechnik ist der Schlüssel zur Langlebigkeit der Dämmung.

Fehler 4: Kellerdämmung ignorieren

Der Keller hat einen erheblichen Einfluss auf den Gesamtwärmeverlust des Hauses. Wenn es nicht isoliert ist, wird durch diesen Bereich weiterhin Wärme entweichen. Es lohnt sich, der Kellerdämmung nicht weniger Aufmerksamkeit zu schenken als den Wänden.

Fehler 5: Ungleichmäßiger Dämmeinbau

Eventuelle Zwischenräume zwischen den Dämmplatten werden zu „Kältebrücken“. Die Arbeit muss mit größtmöglicher Sorgfalt ausgeführt werden: Die Isolierung muss gleichmäßig und ohne Lücken sitzen.

Fehler 6: Schlechte Oberflächenvorbereitung

Vor Arbeitsbeginn muss der Untergrund gereinigt, geebnet und grundiert werden. Andernfalls kann sich die Isolierung ablösen und der Putz kann reißen oder abfallen.

Fehler 7: Mangelnde Erfahrung

Mangelnde Fähigkeiten können zu einem erfolglosen Ergebnis führen. Wenn Sie keine Erfahrung mit der Isolierung haben, sollten Sie diese Aufgabe lieber einem Fachmann überlassen. Dadurch werden Kosten für die Fehlerkorrektur vermieden.

Fehler 8: „Schnell und billig“

Ein zu niedriger Preis oder das Versprechen, die Arbeit in wenigen Tagen zu erledigen, sind oft ein Zeichen für unseriöse Arbeit. Es ist besser, Spezialisten auszuwählen, die die Bedingungen und den Arbeitsumfang ehrlich erklären.

Fehler 9: Mangelnde Kontrolle

Auch wenn Sie die Isolierung einem Fachmann überlassen, überwachen Sie den Vorgang. Lesen Sie den Arbeitsplan und fragen Sie nach jeder Phase. Dadurch wird eine unfaire Leistung vermieden.

Fehler 10: Den Vertrag vernachlässigen

Denken Sie unbedingt daran, vor Arbeitsbeginn einen Vertrag zu unterzeichnen. Lesen Sie jeden Punkt sorgfältig durch, um versteckte Gebühren oder die Ablehnung der Verantwortung des Auftragnehmers zu vermeiden.

Nützliche Tipps

  • Die Dämmung muss mindestens 60 % der Fläche bedecken.
  • Die Arbeiten sollten am besten bei Temperaturen von +5…+25°C durchgeführt werden.
  • Verschieben Sie die Dämmung nicht auf den Herbst – der Sommer bietet optimale Arbeitsbedingungen.

Wenn Sie diese Tipps befolgen, können Sie Ihr Zuhause effizient isolieren und es viele Jahre lang warm und energieeffizient halten.

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