Mein Freund arbeitet seit über fünfzehn Jahren in der Baubranche. Wie die meisten Leute habe ich mit der Arbeit in einem regulären Team angefangen. Sein Repertoire umfasst vielfältige Tätigkeiten: vom Einbau von Fenstern und Klimaanlagen bis hin zu umfassenden Reparaturen an Privathäusern. Er erzählt oft lustige Geschichten. Beispielsweise haben wir einmal für einen wohlhabenden Kunden ein Schwimmbecken repariert.
Die Fliesen wurden verlegt und wir wurden gewarnt, dass das Trocknen mehrere Tage dauern würde. Ein paar Tage später ging ein Anruf ein: Der Hund war in einen fünf Meter tiefen Pool gefallen. Auf dem Grund saß ein riesiger Alabai, heulte und ließ niemanden an sich heran, nicht einmal seinen Besitzer. Sie versuchten eine Woche lang erfolglos, ihn herauszuholen, bis der Hund zur Besinnung kam. Die ganze Zeit wurde er mit Fleisch gefüttert. Am Ende zogen sie ihn nur mit Mühe heraus – die Schnauze des Hundes war größer als ein Eimer und sein Charakter entsprach dem.

Doch heute geht es nicht um Extremsport mit Tieren, sondern um den blinden Fleck. Es scheint eine einfache Aufgabe zu sein: Beton gießen und warten, bis er aushärtet.
Allerdings unterlaufen auch erfahrenen Handwerkern hier typische Fehler, die sie später mit Zeit und Geld bezahlen müssen. Nachfolgend finden Sie die zehn häufigsten Fehler bei der Installation eines Blindenbereichs sowie Tipps zu deren Vermeidung.
1. Vollständige Ablehnung des blinden Bereichs
Manche Leute denken, dass ein blinder Bereich nur ein dekorativer Weg um das Haus ist. Tatsächlich spielt es jedoch eine Schlüsselrolle beim Schutz des Fundaments vor Feuchtigkeit. Ohne sie verstärken atmosphärische Niederschläge das Gefrieren und lockern den Boden, wodurch das Fundament des Hauses zerstört wird.
2. Fehlende Neigung
Wenn der Blindbereich kein Gefälle aufweist, kann das Wasser nicht abfließen, sondern sich stauen, was zur Beschädigung des Betons und zum Ablösen der Fliesen führt.
Und wenn der Hang zum Haus hin gerichtet ist, stellt dies eine direkte Gefahr für den Sockel dar. Die optimale Neigung beträgt vom Gebäude weg etwa 10 Grad.
3. Installation nach der endgültigen Fertigstellung der Basis
Es wäre ein Fehler, den Blindbereich erst nach der Kellerverkleidung zu verlegen – die Oberfläche wird bei den Aushubarbeiten beschädigt. Die richtige Reihenfolge: Grobarbeiten im Blindbereich, dann die Sockelbearbeitung und erst dann die dekorative Beschichtung.
4. Blindbereich auf organischem Boden
Befindet sich unter dem Blindbereich fruchtbarer Boden mit Pflanzenresten, kann es nach dem Gießen zu Rissen im Beton kommen.
Vor der Installation der Struktur müssen die Wurzeln entfernt und der Bereich umgegraben werden.
5. Zu großer toter Winkel
Ein weit verbreiteter Irrtum ist, dass je breiter, desto besser. In der Praxis reichen 80–90 cm aus. Mehr ist nicht praktikabel: Das Grundwasser wird dadurch ohnehin nicht aufgehalten und der Materialverbrauch sowie die Endkosten steigen.
6. Mangelnde Isolierung
Manche Leute denken, dass Isolierung ein Marketingtrick ist. Aber das ist nicht so. Der isolierte Blindbereich verhindert das Einfrieren des Bodens im Fundamentbereich. Dies ist insbesondere in Regionen mit strengen Wintern und flachen Fundamenten relevant.
7. Drainageschalen ignorieren
Ohne sie würde das Wasser während der Regenzeit in alle Richtungen fließen und das Gebiet überschwemmen. Eine Entwässerungsrinne entlang des Blindbereichs leitet das Wasser an die richtige Stelle und sorgt für Ordnung im angrenzenden Bereich.
8. Vernachlässigung von Dehnungsfugen
Der Blindbereich ist Belastungen und Bodenbewegungen ausgesetzt. Ohne Nähte kann Beton reißen. Spezielle Dehnungsfugen entlasten die Konstruktion und verhindern die Entstehung von Rissen.
9. Schlechte Bodenverdichtung

Wenn das Fundament nach dem Ausheben des Bodens und dem Verlegen der Drainage nicht verdichtet wird, setzt sich die Struktur schnell und es bilden sich Risse. Am besten verdichten Sie mit einer Rüttelplatte – das ist zuverlässig und rechtfertigt die Kosten.
10. Kein Gegenklon
Selbst wenn vom Haus und der Entwässerung weg ein Hang vorhanden ist, kann es zu Überschwemmungen kommen, wenn der Boden um den blinden Bereich herum kein Gefälle aufweist. Eine Gegenneigung von 2 Grad um den Umfang (ungefähr zwei Meter breit) ermöglicht dem Wasser einen freien Fluss, ohne dass es sich in der Nähe des Hauses staut.
Die richtige Konstruktion des Blindbereichs ist nicht nur ein Garant für die Ästhetik, sondern auch ein wichtiger Bestandteil der Langlebigkeit des gesamten Gebäudes. Sparen Sie nicht an Kleinigkeiten – jeder Fehler kann in der Zukunft zu ernsthaften Problemen führen.