Haben Sie schon einmal diesen mysteriösen Knopf in Ihrem Auto gedrückt, ohne zu wissen, wozu er dient? Wie die meisten Menschen haben Sie es wahrscheinlich ohne nachzudenken getan. Was Ihnen jedoch niemand gesagt hat: Dieser auf den ersten Blick so harmlose Knopf kann Ihrem Auto mehr Schaden zufügen, als Sie denken.

Tatsächlich kann ein falscher Druck ein schwerwiegender Fehler sein, der die Lebensdauer Ihres Fahrzeugs beeinträchtigt.
In diesem Artikel verraten wir Ihnen, was sich hinter diesem Knopf verbirgt, warum Sie bei der Bedienung möglicherweise einen Fehler machen und was wirklich passiert, wenn Sie ihn unvorsichtig drücken.
„Der Knopf, den Sie drücken, könnte Ihr Auto zerstören“
Wussten Sie, dass der Knopf mit dem Logo des schleudernden Autos mehr Schaden anrichten kann, als Sie denken?
Er heißt Traktionskontrolle (TCS) oder Stabilitätskontrolle (ESC) und ist ein wichtiges System, das das Schleudern auf rutschigem Untergrund verhindert. Wird er zum falschen Zeitpunkt deaktiviert, kann das Ihr Auto und Ihre Sicherheit gefährden.
Was macht die Traktionskontrolle eigentlich?
Verlieren die Räder die Bodenhaftung, begrenzt das System die Motorleistung oder bremst die durchdrehenden Räder einzeln ab. Technisch ausgedrückt: Es moduliert die Verteilung des Motordrehmoments, um die Stabilität zu verbessern.
Dies ist besonders auf nassen, vereisten oder verschneiten Oberflächen nützlich. Die Eingriffsfrequenz des Systems variiert zwischen 20 und 60 Mal pro Sekunde und passt sich so den Geländebedingungen an.

Was passiert, wenn Sie es ausschalten?
Bei Deaktivierung wird die Leistungsregelung aufgehoben, was zu unkontrolliertem Durchdrehen der Räder führen kann. Dadurch kann Ihr Fahrzeug in kritischen Situationen leicht ins Schleudern geraten und die Stabilität verlieren. Unter normalen Bedingungen verhindert TCS nicht nur das Schleudern, sondern verbessert auch die Traktion und Bremssicherheit.
Wann sollten Sie es ausschalten?
Nur in Extremfällen, z. B. wenn Sie im Schlamm oder Schnee feststecken und die Räder frei drehen müssen, um sich zu befreien, ist dies möglich.
In diesen Fällen verhindert die Deaktivierung des Systems, dass die Bremse auf die frei drehenden Räder angewendet wird.
Die Folgen der Deaktivierung
Erhöhte Schleudergefahr: Ohne das System kann Ihr Auto die Motorleistung nicht an die Bedingungen anpassen, die es erfordern.
Beschleunigter Verschleiß: Räder, die sich mehr als nötig drehen, führen zu einem schnelleren Reifenverschleiß.
Bremsinstabilität: Die Bremskraftverteilung ist beeinträchtigt, insbesondere in Notsituationen.
Mit dieser Taste wird die Traktionskontrolle deaktiviert. Das
Traktionskontrollsystem (TCS) ist ein elektronisches System, das Ihrem Auto hilft, auf rutschigem Untergrund die Traktion zu halten. Wie funktioniert das? Wenn sich ein Rad schneller dreht als die anderen, bremst das System dieses Rad einzeln ab und verhindert so, dass Sie die Kontrolle über das Auto verlieren.
Einfach ausgedrückt: Stellen Sie sich vor, Sie laufen auf Eis. Wenn Sie versuchen, schnell zu gehen, beginnen Ihre Füße zu rutschen und Sie verlieren die Kontrolle. Wenn Sie jedoch langsamer und kontrollierter gehen, verbessert sich Ihr Halt und Sie können vorwärtskommen, ohne zu rutschen. Die Traktionskontrolle bewirkt etwas Ähnliches: Sie begrenzt die Geschwindigkeit der durchdrehenden Räder, sodass das Auto ohne Stabilitätsverlust vorwärtsfahren kann.
Wann sollten Sie es deaktivieren?
Dieses System ist in den meisten Situationen nützlich, kann aber nach hinten losgehen, wenn Ihr Auto auf rutschigem Untergrund wie Schnee oder Schlamm feststeckt. In diesen Fällen versucht die Traktionskontrolle möglicherweise vergeblich, die durchdrehenden Räder zu stoppen, was die Situation verschlimmern könnte. Drücken Sie diese Taste nur, wenn Sie feststecken, damit die Räder frei drehen können, um Sie zu befreien.
Denken Sie daran: Sobald das Auto frei ist, aktivieren Sie die Traktionskontrolle erneut. Andernfalls verlieren Sie die Sicherheit, die dieses System bietet.