Gartenbesitzer sind sich dieser Grasart durchaus bewusst und kämpfen unermüdlich gegen ihre Ausrottung.

Portulak wächst problemlos in einer Vielzahl von Bodenarten und hat die bemerkenswerte Fähigkeit, sich über große Flächen auszubreiten.
Diese Sukkulente verfügt über eine einzigartige Anpassung, die es ihr ermöglicht, Wasser in ihrem Gewebe und ihren Blättern zu speichern, was ihr Überleben auch während langer Dürreperioden sichert.

Portulak sollte nicht als Unkraut betrachtet werden, da es sich tatsächlich um ein köstliches essbares Produkt handelt.
Wie Sauerampfer und andere Grünpflanzen kann es zum Kochen verwendet werden.
Portulak schmeckt recht angenehm und kann verzehrt werden, sobald die Pflanze zu blühen beginnt.

Traka, eine lokale Alternative zu Kapern, verleiht einen pikanten Geschmack und wird im Kaukasus häufig als Gewürz verwendet.
In Zentralasien hingegen ist Portulak für seinen kulinarischen Wert bekannt und wird oft als Delikatesse auf Restaurantmenüs angeboten.

Die einfachste Methode zum Einlegen von Portulak besteht darin, zunächst Wasser zum Kochen zu bringen und dann Salz und Portulak hinzuzufügen.
Lassen Sie die Mischung 3 Minuten köcheln, bevor Sie sie vom Herd nehmen und die Flüssigkeit abgießen.
Geben Sie auf 100 Gramm dieses köstlichen Grüns einen kleinen Löffel Essig sowie etwas Lorbeerblatt und Pfeffer hinzu.

Damit die Pflanze nicht verkocht, geben Sie einfach frisch geschnittene Stücke in den Salat.