Entscheidung für Grundstücks- und Hauseigentümer. Sie dürfen Wasser NICHT mehr ohne Genehmigung verwenden. Es fällt ein Bußgeld an. Es handelt sich um eine Anordnung der EU.

Europa ist mit einer extremen Dürre konfrontiert und die Europäische Kommission warnt vor einem starken Rückgang der Wasserressourcen. Um dieser Krise zu begegnen, ergreifen die Behörden restriktive Maßnahmen.

Um dieser Krise zu begegnen,  hat die Europäische Kommission  eine Warnung herausgegeben und die Behörden in mehreren europäischen Regionen ergreifen restriktive Maßnahmen.

Im süddeutschen Bodenseekreis gelten strenge Beschränkungen für die Nutzung von Wasser aus natürlichen Quellen.

Die Europäische Kommission hat eine Dürrewarnung herausgegeben

Die unbefugte Entnahme von Wasser aus Flüssen und Bächen ist verboten. Die am häufigsten verwendeten Zwecke sind die Bewässerung von Gärten und landwirtschaftlichen Flächen.

Verstöße gegen diese Vorschriften werden mit  Geldbußen  von bis zu 10.000 Euro geahndet.

Die Kontrollen werden verschärft, es gibt aber auch Ausnahmen von den Vorschriften: Das Tränken von Tieren und das Auffangen von Wasser mit manuellen Behältern, beispielsweise Eimern, sind weiterhin erlaubt. Dabei gehe es den Behörden zufolge nicht nur um die Verhängung von  Sanktionen , sondern vor allem darum, auf den Ernst der Lage aufmerksam zu machen.

Drastischer Rückgang des Grundwassers gibt Anlass zur Sorge

Nach Angaben der europäischen Behörden hängt die Wasserkrise mit den Auswirkungen des Klimawandels zusammen, der in Europa zu immer mehr längeren Dürreperioden führt.

Diese Situation betrifft nicht nur Deutschland, sondern den gesamten Kontinent.

In Österreich etwa bereitet der drastische Rückgang des Grundwassers zunehmend Sorgen. Laut Greenpeace besteht in nicht weniger als 471 österreichischen Gemeinden bis 2050 die Gefahr, dass ihnen das Wasser ausgeht, wenn keine wirksamen Maßnahmen ergriffen werden. Die am stärksten gefährdete Region ist Niederösterreich, wo die Gefahr als groß eingestuft wird.

Die Lage wird immer ernster und die Wasserkrise ist keine Zukunftsmusik mehr, sondern bereits Realität. In diesem Zusammenhang muss der Umgang mit Wasser grundlegend überdacht werden – sowohl in Haushalten als auch in der Landwirtschaft und der Industrie.

Wenn die Dürre zum Dauerzustand wird, ist eine schnelle Anpassung erforderlich.

Die Situation ist auch in Rumänien zu beobachten

Eine ähnliche Situation ist nach Ansicht von Fachleuten auch in Rumänien zu beobachten. Das Land ist mit einem besorgniserregenden Phänomen konfrontiert: Anhaltende Dürre und der Prozess der Wüstenbildung bedrohen die landwirtschaftliche Produktion ernsthaft, insbesondere im Westen des Landes.

Derzeit besteht für den Weizen, der sich in einer entscheidenden Entwicklungsphase befindet, die Gefahr, dass er durch Wassermangel im Boden beeinträchtigt wird. In vielen Regionen sind die Stauseen fast leer und die Bauern können ihre Felder nicht bewässern. Fachleute behaupten, dass immer mehr landwirtschaftliche Flächen im Westen Rumäniens vertrocknen, ein Phänomen, das sich auch auf andere Gebiete des Landes, beispielsweise den Süden, ausbreitet.

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