Ich konnte kein schönes Spathiphyllum bekommen: Es blühte nicht, die Blätter wurden schwarz. Alles wegen eines Fehlers

Das Schlimmste, was man einem Spathiphyllum im Topf antun kann, ist, es aus dem Sonnenlicht zu nehmen. Genau das hat mein Nachbar getan und die Pflanze auf einen Nachttisch im hinteren Teil des Zimmers gestellt.

Im ersten Stock, als die Fenster bereits teilweise von Bäumen und Büschen verdeckt waren, die in der Nähe wuchsen, begann die Blume einfach vom Fenster weg zu verwelken.

Die Pflanze braucht vor allem Sonnenlicht und als Erstes habe ich den Topf auf die Fensterbank gestellt.

Hier dürfte es der Blume gefallen – es gibt genügend Licht, aber keine direkte Sonneneinstrahlung, ein Fliederbusch unter dem Fenster schützt sie davor.

Nachdem ich meine Nachbarin erneut besucht hatte, setzte ich meine Kampagne zur Rettung der Pflanze fort, die auf der Fensterbank allmählich zur Besinnung kam, und empfahl ihr dringend, sie in lockere Erde umzupflanzen.

Der Topf enthielt gewöhnliche Erde aus dem Garten. Sie war zu einem festen Klumpen zusammengeballt, und das mag die Blume nicht.

Beim Umpflanzen ist es unbedingt erforderlich, alle kranken und beschädigten Blätter und Wurzeln zu entfernen.

Dunkle Blätter sind nicht etwa die Folge trockener Wohnungsluft, sondern von Wurzelfäule durch zu schwere Erde.

Die Pflanze entwickelte sich im Schatten nicht und benötigte daher nicht viel Wasser.

Nachdem die Nachbarin gelesen hatte, dass „Frauenglück“ Feuchtigkeit liebt, goss sie reichlich und regelmäßig und verschlimmerte damit die Situation nur.

Einen Monat später erwachte die Pflanze zum Leben und bildete sogar ein paar Knospen. Jetzt steht der Topf auf der Fensterbank und wurde hinten im Zimmer in der Nähe des Fernsehers durch Trockenblumen ersetzt.

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