Der Mann arbeitete lange Zeit im Ausland. Als er nach Hause zurückkehrte, war er schockiert über den Zustand des Eingangs. Was ihn am meisten aufregte, war nicht das, sondern die Gleichgültigkeit der Nachbarn.

Jeden Tag gingen sie an zerfetzten Wänden und schrecklichen Inschriften vorbei, als wäre das die Norm.

Der Mann konnte es nicht länger ertragen und beschloss, die Reparaturen selbst durchzuführen. Er teilte seine Idee mit seinen Nachbarn und hoffte auf Unterstützung.

Die Reaktion war kühl. Einige weigerten sich, mitzumachen, andere waren völlig dagegen. Es gab auch welche, die die Initiative zwar guthießen, aber nicht helfen wollten – weder mit ihren Händen noch mit Geld.
Trotzdem meldeten sich einige engagierte Bewohner, sammelten gemeinsam den nötigen Betrag und machten sich an die Arbeit.

Die Hauptarbeit erledigte der Mann selbst: Wände abkratzen, nivellieren und verputzen, streichen, den Müll rausbringen und den Boden wischen.

Der Eingang ist bis zur Unkenntlichkeit verändert. Nächstes Jahr plant er, das Haus zu isolieren.

Es bleibt also die Frage: Ist es besser, selbst zu handeln oder darauf zu warten, dass jemand anderes bei Ihnen Ordnung schafft?