Ich zeige euch, wie ich Rost an einer Autokarosserie repariere, ohne zu schweißen. Es geht schnell und hält lange.

Hallo, liebe Freunde! Viele Autoliebhaber glauben immer noch, dass Schweißen die einzige Lösung für Rost an der Karosserie ist. Ich möchte diese Annahme widerlegen.

Ich verwende schon seit Jahren Glasfaser und Polyesterharz, um durchgerostete Stellen auszubessern. Es ist eigentlich für Kunststoff gedacht. Man verwendet es zum Beispiel für Türverkleidungen mit Lautsprechern, für Stoßstangen und so weiter.

Mechaniker verwenden es aber schon lange für Karosseriereparaturen. Und um Ihre Frage zu beantworten: Es ist zuverlässig, fällt nicht ab und ist sehr stabil.

Tragende Bereiche lassen sich auf diese Weise natürlich nicht reparieren. Dazu gehören beispielsweise die Zylinderköpfe, die Längsträger und der Unterboden (teilweise möglich).

Viele mögen behaupten, sie hätten es so gemacht, aber trotzdem bildeten sich an diesen Stellen Safranmilchkapseln. Also haben sie es falsch gemacht!

Ich hatte kürzlich eine Kalina mit einem verrotteten unteren vorderen Kotflügel bei mir. Ich habe den Rost entfernt, und das ist das Ergebnis:

Wie Sie sehen, hat der Rost schon einiges weggefressen. In diesem Fall wäre es wahrscheinlich einfacher, das Stück abzutrennen und ein neues anzuschweißen.

Mir ging aber die Säure aus, und sie sollte erst in ein paar Tagen eintreffen. Da ich nicht warten wollte, habe ich es mit Glasfaser repariert.

Nachdem der Rost vollständig entfernt wurde, muss die Oberfläche zusätzlich mit einem Rostumwandler behandelt werden. Anschließend abspülen und entfetten.

Dies ist unbedingt notwendig, denn man könnte meinen, man hätte es vollständig entfernt, aber es befindet sich immer noch in den Poren und man kann es einfach nicht sehen.

Sobald der Rost entfernt und das Metall behandelt ist, müssen die Reparaturarbeiten sofort beginnen. Lassen Sie das blanke Metall nicht einmal für einen Tag unberührt, sonst rostet es wieder!

Anschließend verdünnen wir das Harz (2 g Härter pro 100 g Harz) und schneiden das benötigte Stück Material ab.

Wir tragen das Harz mit einem Pinsel auf das Metall auf und kleben das Fiberglas darauf:

Das Harz mit einem Pinsel auftragen. Je nach Beschädigung müssen eventuell mehrere Stofflagen aufgeklebt werden. Ich habe in diesem Bereich zwei Lagen aufgetragen.

Jetzt warten wir, bis es getrocknet ist. Das dauert ungefähr eine Stunde. Um den Vorgang zu beschleunigen, kann man es mit einem Föhn erwärmen. Leider habe ich keine weiteren Fotos gemacht, deshalb sage ich euch Folgendes.

Sobald das Harz getrocknet ist, wird das Gewebe so fest wie Metall. Überschüssiges Material wird mit einem Winkelschleifer entfernt und die Fläche anschließend mit 80er- bis 120er-Schleifpapier glatt geschliffen. Dies ist notwendig, um die Rillen zu füllen, da wir später die Spachtelmasse auftragen werden.

Jetzt füllen wir diese Stelle (ich verwende Glasfaserspachtelmasse) und streichen sie anschließend. Im Grunde ist es das altbekannte Verfahren.

Wenn Sie alles richtig gemacht haben, hält diese Reparatur sehr lange, viele Jahre. Hauptsache ist, den gesamten Rost zu entfernen; andernfalls kommt er bald wieder.

Wer glaubt, Korrosion könne nur durch Schweißen behandelt werden, kann weiterhin so denken und noch mehr Zeit, Mühe und Geld für Reparaturen aufwenden.

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