Risse mit einer Breite von 2-3 mm sind das häufigste Problem, erfordern aber keine Entfernung des Putzes.

In solchen Fällen genügen kosmetische Ausbesserungen. Ich habe zwei einfache und wirksame Methoden, die sich immer bewährt haben. Sie hinterlassen eine perfekt glatte Oberfläche – ideal zum Streichen und Tapezieren.
1. Alabaster, Wasser und ein kleines Geheimnis
Überstürzen Sie nichts – Alabaster eignet sich hervorragend zum Füllen kleiner Risse. Es erfordert minimalen Aufwand, ist nahezu sauber und härtet in wenigen Minuten aus. Wichtig ist, ein entscheidendes Detail zu kennen, das den Vorgang vereinfacht.
Beim Verdünnen des Gipses geben Sie dem Wasser 9%igen Essig hinzu (3%iger Essig ist auch in Ordnung, das ist nicht entscheidend). Dadurch wird das Aushärten der Mischung verlangsamt und sie hat einige Minuten länger Zeit zum Verarbeiten.
Zwei Esslöffel Essig auf einen halben Liter Wasser reichen aus. Manche verwenden stattdessen Tapetenkleister oder Seifenwasser – ich habe es selbst noch nicht ausprobiert, aber es soll funktionieren.
Vor Beginn der Arbeiten muss die Oberfläche vorbereitet werden: Den Riss leicht anschleifen, lose Partikel entfernen und mit einem Tuch abwischen.
Verdünnen Sie den Gips anschließend so lange, bis er die Konsistenz von dicker saurer Sahne hat, sodass ein Löffel darin aufrecht stehen kann. Füllen Sie den Riss mit der gewünschten Methode – Sie können einen Spachtel oder einen Schwamm verwenden und die Mischung in die beschädigte Stelle einreiben.
Nach dem Trocknen die Oberfläche mit Schleifpapier glätten und mit der Endbearbeitung beginnen.
2. Einfacher Gipskitt
Diese Methode ist noch einfacher: Man mischt die günstigste Gipsspachtelmasse nach Anleitung an und trägt sie auf die vorbereitete Oberfläche auf. Nach vollständiger Trocknung schleift man die Oberfläche, um eine perfekt glatte Oberfläche zu erzielen.
Was aber, wenn die Risse groß sind oder sich durch das Mauerwerk ziehen? Dann ist ein anderes Vorgehen nötig. Eine ältere Nachbarin teilte eine bewährte Methode mit uns, die kostengünstig ist und dennoch dauerhafte Ergebnisse liefert.
Risse bis zu 5 mm
Ist der Riss zwar dünn, reicht aber tief in die Wand hinein, reicht es nicht, ihn einfach mit Fugenmasse zu füllen – es bleiben Hohlräume zurück, und der Riss wird mit der Zeit wieder auftreten. Um das zu vermeiden, hatte mein Großvater einen cleveren Trick parat.
Nehmen Sie etwas Werg oder ein weiches Tuch und tränken Sie es mit PVA-Kleber. Drücken Sie es dann vorsichtig mit einer Stricknadel in den Riss.
Es ist wichtig, dass das Material vollständig eingeschlossen bleibt und nicht herausquillt. Nachdem der Klebstoff getrocknet ist, füllen Sie den verbleibenden Hohlraum mit Zementmörtel.
Das Wichtigste ist, feinen Sand ohne große Verunreinigungen zu verwenden, damit die Lösung homogen ist und gut in den Riss eindringen kann.
Sobald die Oberfläche getrocknet ist, können Sie wie gewohnt verputzen. Diese Methode verhindert, dass Risse in den kommenden Jahren erneut auftreten.
Risse, die größer als 5 mm (bis zu 1 cm) sind
Für solche Schäden ist eine widerstandsfähigere Zusammensetzung erforderlich. Wir stellen einen dickflüssigen Zement-Sand-Mörtel mit der Zugabe von feinem Kies her.
Vor dem Auftragen der Lösung muss der Riss unbedingt mit Wasser befeuchtet werden, damit der Zement besser an der Oberfläche haftet.

Ergebnis
Ich ziehe keine komplexen Optionen in Betracht, die die Installation von Ankern, Metallhalterungen oder Reifen beinhalten – dabei gibt es viele Feinheiten zu beachten.
Dank dieser Methoden können Sie Risse sowohl im Innen- als auch im Außenbereich Ihres Hauses selbst un