Ich habe keine Probleme mehr mit Kondenswasser im Keller. Ein einfacher Trick hat geholfen.

Ein Keller eignet sich ideal zur Lagerung von Gemüse, Obst und Konserven. Dafür muss im Keller ein Mikroklima mit einer konstanten Lufttemperatur von +3…10 °C und konstanter Luftfeuchtigkeit geschaffen werden.

Eines der Probleme, die beim Bau oder der Ausstattung eines Kellers auftreten können, ist die Ansammlung von Kondenswasser an der Decke.

Kondensation tritt auf, wenn die Temperatur der Kellerdecke deutlich niedriger ist als die Temperatur im Keller selbst.

Feuchtigkeit von Obst und Gemüse, Wänden und Fußböden verdunstet allmählich und sammelt sich an der Decke, wo sie zunächst Wassertropfen und später Eis bildet, was zum Einfrieren von Lebensmitteln oder zur Schimmelbildung führen kann.

Um dieses Problem zu lösen, müssen zwei Bedingungen erfüllt sein: die Kellerdecke muss isoliert und für eine gute Belüftung des Raumes gesorgt werden, damit die Luftzirkulation den größten Teil der angesammelten Feuchtigkeit abführen kann.

Phase 1: Dämmung der Decke

Zur Wärmedämmung eignen sich 3 cm dicke Polystyrolschaumplatten oder andere Dämmstoffe mit entsprechender Dicke.

Vor der Montage der Dämmplatten muss die Decke trocken sein. Daher empfiehlt es sich, für die Reparaturarbeiten eine trockene Sommerperiode zu wählen.

Die Fliesen werden mit Polystyrolschaum-Fliesenkleber an die Decke geklebt und mit plattenförmigen Kappen gesichert, die die Fliesen sicher an der Decke halten und ein Ablösen verhindern.

Falls entlang der Decke Leitungen verlaufen, müssen diese nach Abschluss der Renovierungsarbeiten zunächst entfernt und unterhalb der Deckenebene verlegt werden.

Polystyrol ist ein brennbarer Werkstoff, und diese Anbringung der Leine wird später versehentliche Brände im Keller verhindern.

Auf die Fliesen wird ein Malernetz geklebt, über dem anschließend die Verputzarbeiten ausgeführt werden.

Durch das Verputzen entsteht ein natürlicheres Mikroklima im Raum und es wird verhindert, dass sich Feuchtigkeit an der Decke ansammelt.

Eine Woche nach dem Verputzen können Sie die Verkabelung installieren und die Leuchten wieder anbringen.

Schritt 2: Installation des Lüftungssystems

Zur Belüftung des Kellers benötigen Sie Rohre mit Durchmessern von 10 und 5 cm. Das Abluftrohr sollte idealerweise unter der Decke installiert werden.

Die Feuchtigkeit im Keller verschwindet nicht von selbst, sondern dringt in das Rohr ein und kondensiert an dessen Oberfläche. Daher sollte das Rohr nicht gerade, sondern in einem Winkel von 45° verlaufen. Befindet sich über dem Keller ein weiteres Stockwerk, kann mithilfe von lösbaren Verbindungsstücken ein zusätzlicher 45°-Bogen eingebaut werden.

Unterhalb jeder Biegung eines Rohres mit kleinerem Durchmesser muss ein Kondensatabscheider angebracht werden, um das entstehende Kondensat aufzufangen.

Ein dünnes Rohr kann in einen speziellen Behälter geführt werden, der von Zeit zu Zeit geleert werden muss, in eine kleine Klärgrube oder, falls die Raumhöhe dies zulässt, ins Freie.

Im Krümmer des Obergeschosses ist außerdem ein Kondensatabscheider installiert.

Um die Luftzirkulation im Keller zu gewährleisten, wird ein zusätzliches Lüftungsrohr installiert.

Die Installation kann entweder vom Obergeschoss oder von der Straße aus erfolgen. Bei der Verlegung des Lüftungsrohrs von der Straße aus muss dieses gebogen und isoliert werden.

Es ist besser, die Öffnung zum Keller auf der unteren Ebene zu platzieren, um eine Luftzirkulation auf allen Ebenen des Raumes zu gewährleisten.

Durch die Einhaltung dieser einfachen Richtlinien wird im Keller ein Mikroklima geschaffen, das sich für die Lagerung von Obst und Gemüse eignet. Gleichzeitig wird verhindert, dass sich Kondenswasser an der Kellerdecke bildet, was eine bessere und längere Haltbarkeit gewährleistet.

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