Es ist wichtig, das Metallrohr sicher einzuspannen, um jegliche Bewegung während des Bohrens zu verhindern. Falls Sie keinen Schraubstock haben, können Sie Klemmen oder sogar einen Sandkasten als Unterlage verwenden. Achten Sie beim Zuschneiden des Holzhakens darauf, dass die verwendeten Stücke eine ausreichend stabile Basis haben, um das Gewicht der Bohrmaschine und den Bohrdruck zu tragen. Ist der Haken zu instabil, bietet er nicht die nötige Stabilität.
Auch wenn der Bohrer stumpf ist, achten Sie darauf, dass er die richtige Größe für das gewünschte Bohrloch hat. Ist der Bohrer stark abgenutzt, kann es hilfreich sein, ihn vor dem Bohren leicht anzuschärfen oder gegebenenfalls einen Ersatzbohrer zu verwenden. Bohren Sie mit niedriger Drehzahl und geringem Druck, damit der Bohrer nicht stecken bleibt oder im Bohrloch abrutscht.
Tragen Sie nach Möglichkeit etwas Schmiermittel oder Metallöl auf die Stelle auf, an der Sie bohren möchten. Dadurch wird die Reibung verringert, das Bohren erleichtert und der Bohrerverschleiß minimiert. Wenn Sie sich nicht sicher sind, wo Sie das Loch zentrieren sollen, markieren Sie die Bohrstelle leicht mit einem Stift oder ritzen Sie mit einer Ahle eine kleine Vertiefung in das Rohr. Dies hilft dem Bohrer, beim Bohren an Ort und Stelle zu bleiben.
Achten Sie beim Bohren darauf, dass der Bohrer absolut senkrecht zum Rohr steht, damit der Bohrer nicht vom Kurs abweicht.
Der Holzhaken hilft, den Bohrer auszurichten, aber Sie müssen trotzdem darauf achten, dass das Bohrloch gerade wird.
Wenn der stumpfe Bohrer überhitzt oder sich verklemmt, machen Sie regelmäßig Pausen, damit er abkühlen kann und nicht bricht oder sich noch schneller abnutzt. So können Sie auch überprüfen, ob das Loch zentriert ist.