Damit sich die Eierschale leicht vom Eiweiß lösen lässt und gleichzeitig das appetitliche Aussehen des Eies erhalten bleibt, müssen Sie bestimmte Regeln beachten. Es wird nicht empfohlen, Eier direkt aus dem Kühlschrank in kochendes Wasser zu geben: Bei einem starken Temperaturwechsel haftet das Eiweiß fest an der Schale, was ein weiteres Schälen erschwert.
Lassen Sie die Eier vor dem Kochen 20 bis 30 Minuten lang an die Raumtemperatur herankommen. Dadurch kann sich das Weiß von der Schale lösen.

Vergessen Sie nicht, jedes Ei vor dem Kochen gründlich unter fließendem Wasser abzuspülen, um das Risiko auszuschließen, dass schädliche Mikroorganismen, einschließlich Salmonellen, in Ihre Lebensmittel gelangen.
Der geheime Trick besteht darin, das Ei vorsichtig auf der Rückseite, wo sich der Luftsack befindet, mit einer dünnen Nadel einzustechen. Durch diesen Vorgang kann beim Kochen Wasser in das Innere des Eies eindringen, wodurch zusätzlicher Raum zwischen dem Eiweiß und der Schale entsteht, was das Schälen erleichtert.
Der Kochvorgang beginnt mit dem Kochen von Wasser in einem Topf, in den ein Esslöffel Salz gegeben wird – so lassen sich die Eier nach dem Kochen leichter schälen.

Anschließend werden die Eier vorsichtig in kochendes Wasser getaucht und ab diesem Moment beginnt die Garzeit. Heißes Wasser dringt durch einen Einstich in der Schale ins Innere ein und sorgt so für eine einfache Trennung des Proteins von den Wänden.

Vergessen Sie nicht den wichtigen Schritt des Abkühlens: Nach dem Kochen müssen die Eier in Eiswasser getaucht werden. Dadurch wird das Protein zusätzlich von der Schale getrennt, was das Schälen erleichtert. Die Zeit, die man in kaltem Wasser verbringt, hängt von der Art des Eies ab, aber mindestens fünf Minuten sind ein guter Anfang.