Heute möchte ich Ihnen von meiner Methode zur Aussaat von Paprika erzählen. Mit dieser Methode werden meine Sämlinge freundlicher und die Sämlinge leiden dank mehrerer wichtiger Nuancen nicht unter Pilzproblemen und „schwarzen Beinen“.

Welche Samen verwende ich? Ich bevorzuge die Aussaat von Paprikasamen aus gekauften Schoten, da diese die richtige Größe haben und gut schmecken. Außerdem wähle ich sortenreines Saatgut statt Hybridsaatgut. Ich führe keine Vorbehandlung des Saatguts durch, da dies zusätzliche Zeit in Anspruch nimmt.
Zur Aussaat verwende ich eine Futterschale ohne Löcher im Boden. Ich füge dem Boden Perlit hinzu, um überschüssige Feuchtigkeit aufzunehmen, und verwende lockeren, fruchtbaren Boden mit Wurmkompost. Zur besseren Belüftung der Pflanzen lege ich Toilettenpapier auf die Erde. Ich bestreue die Pflanzen mit Kokosnusssubstrat und behandle sie mit Phytosporin, um die Entwicklung pathogener Organismen zu verhindern.
Der wichtigste Punkt ist das Besprühen mit Epin. Dieses biologische Präparat erhöht die Keimungsrate der Samen und reduziert den Stress beim Umpflanzen von Sämlingen. Ich sprühe die Pflanzen großzügig ein, übergieße sie aber nicht.
Um mit der Keimung zu beginnen, stelle ich die Schale mit den Pflanzen an einen warmen Ort (25-27°C) unter Glas oder Folie. Nachdem sich die Triebe gebildet haben, entferne ich die Folie und sorge für eine gute Beleuchtung. Nachdem die Paprika 2 echte Blätter erreicht hat, behandle ich sie mit stressresistentem Dünger und beginne mit dem Umpflanzen.