Bewurzeln Sie Rosenstecklinge auf die bequemste Art und Weise – im Spätherbst, wenn sich das Wetter stabilisiert hat und es definitiv keine Erwärmung geben wird (etwa Mitte November).

In dieser Zeit haben Stecklinge die besten Überlebenschancen!
Die Lufttemperatur sollte stabil sein – etwa +4 Grad. Wenn Sie die Stecklinge früher vorbereiten (z. B. im Oktober), verbrauchen sie bei der Erwärmung ihre Energie für das Blattwachstum und schlagen schließlich keine Wurzeln, sondern werden im Frühjahr schwarz.

Schneiden Sie 8–10 cm lange Stecklinge mit 3–5 Knospen.

Bereiten Sie einen Pflanzplatz auf dem Grundstück vor und wählen Sie eine Nordseite, wo es Schatten durch andere Pflanzen gibt.
Lockern und befeuchten Sie den Boden.
Pflanzen Sie die Stecklinge ein und vergraben Sie sie 3 cm tief im Boden.

Decken Sie die Oberseite mit Flaschen mit geschnittenem Boden und Schraubverschluss ab.
Bewässern Sie die Flaschen erneut, damit die Struktur fest im Boden verankert ist.

Dann mit Blättern bedecken – dies wird eine zusätzliche Nahrung für den Boden sein.

Öffnen Sie im Spätfrühling oder Frühsommer die Abdeckungen, damit sich die Rosen an die frische Luft gewöhnen können. Nach ein bis zwei Wochen können die Flaschen entnommen werden.

Verpflanzen Sie bewurzelte Rosenstecklinge am Ende des Sommers an einen festen Platz. Nicht alle Stecklinge werden Wurzeln schlagen, aber das ist normal – eine 100%ige Garantie gibt es nicht. Allerdings wurzeln bei dieser Methode im Durchschnitt 5-7 von 10 Stecklingen.