Warum nutzten früher alle gusseiserne Badewannen, heute aber nur noch wenige?

Sowjetische Wohnungen waren standardmäßig mit Sanitäranlagen ausgestattet.

Deshalb gibt es in fast allen Altbaubeispielen eintönige Badewannen im Duschbereich.

Sie bestehen jedoch nicht aus Stahl, sondern aus teurerem Gusseisen.

Gusseisen verbogen sich nicht durch das Gewicht einer Person.

Sie war viel schwerer, so dass es beim Einbau mehr Probleme gab, aber die eingebaute gusseiserne Badewanne konnte Jahrzehnte halten. Und genau das tut sie auch: In vielen Wohnungen mit alten Renovierungsarbeiten werden sie noch stillschweigend genutzt.

Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass die dekorativen Eigenschaften einer Badewanne aus Gusseisen mit der Zeit nicht verloren gehen.

Die Emaille dieses Materials hielt viel länger, so dass die Wohnungsbewohner es nicht ständig neu streichen mussten.

Schließlich erhöhten Badewannen aus Gusseisen den Komfort beim Baden. Das Wasser fließt geräuschärmer in sie hinein, was besonders bei Chruschtschow-Gebäuden mit eklig lauter Geräuschkulisse wichtig war.

Das Gusseisen trug dazu bei, die Temperatur hoch zu halten, sodass die Wärme beim Waschen länger als üblich erhalten blieb. So war es nicht umsonst, dass wir uns entschieden haben, in neuen Wohnräumen gusseiserne Badewannen einzubauen.

Leave a Comment