Jetzt muss ich nie wieder leiden und die Senkgrube leerpumpen! Habe eine tolle Lösung für das Problem gefunden

Eine Sickergrube auf dem Grundstück ist oft ein großes Problem für Hausbesitzer. Mindestens zwei- bis dreimal im Jahr muss sie geleert werden, insbesondere wenn die Anzahl der Bewohner steigt, während die Grubengröße gleich bleibt. Die Beauftragung eines Saugwagens ist teuer und kann die Haushaltskasse stark belasten.

Doch ich habe eine Lösung gefunden, die mir geholfen hat, dieses Problem zu vergessen. Jetzt muss ich die Grube überhaupt nicht mehr auspumpen, und sie überläuft nicht!

Ein Nachbar hat mir diesen Trick verraten, und nun teile ich ihn mit euch.

Warum füllt sich die Grube so schnell? Damit die Abwassergrube einwandfrei funktioniert, müssen bestimmte bautechnische Regeln eingehalten werden.

Werden Fehler gemacht, kann es zu schneller Überfüllung kommen. Mögliche Ursachen sind:

  • Der Boden hat seine Filterfähigkeit verloren.
  • Eine dicke Schicht aus Schlamm und Fettablagerungen hat sich am Boden gebildet.
  • Der Boden friert im Winter durch und verhindert das Versickern des Wassers.
  • Die Bakterien, die für den Abbau von Abfällen sorgen, sind abgestorben.
  • Das Volumen der Grube ist zu klein für den Wasserverbrauch der Familie.

Wie prüft man, ob das Volumen ausreicht? Wenn sich die Sickergrube sehr schnell füllt, ist sie wahrscheinlich zu klein.

Zur Berechnung: Ein Erwachsener verbraucht durchschnittlich 200 Liter Wasser pro Tag. Multipliziert diese Zahl mit der Anzahl der Bewohner und vergleicht das Ergebnis mit dem Fassungsvermögen der Grube. Ist die Differenz zu groß, sollten Maßnahmen ergriffen werden.

Falls die Grube zu klein ist, können die Bakterien nicht effizient arbeiten. Die festen Abfälle sammeln sich schneller an, und das Wasser versickert nicht richtig.

Die Lösung besteht darin, eine zweite, bodenlose Grube daneben zu errichten. Diese wird mit der ersten durch ein Rohr verbunden, wodurch das Wasser besser abfließt. Alternativ kann ein Kunststoffbehälter mit einem Filterboden installiert werden.

Wie entfernt man die Schlammablagerungen? Häufig führt eine Schicht aus Schlamm und Fett dazu, dass das Wasser nicht in den Boden eindringen kann. Dies lässt sich folgendermaßen beheben:

  1. Die gesamte Flüssigkeit abpumpen.
  2. Mit einem starken Wasserstrahl die Schlammschicht aufbrechen.
  3. Die Wände von Fettablagerungen reinigen.
  4. Die Reste ausspülen und die Grube wieder nutzen.

Zusätzlich können spezielle Bakterien eingesetzt werden, die organische Stoffe abbauen. Diese sind jedoch temperaturabhängig und arbeiten in kalten Monaten langsamer oder sterben ab, weshalb sie im Frühjahr neu zugefügt werden sollten.

Warum funktionieren Bakterien manchmal nicht? Manche Hausbesitzer berichten, dass die zugesetzten Bakterien ihre Wirkung verlieren. Der Grund ist oft Haushaltschemie. Chlor, Laugen oder aggressive Reinigungsmittel können die Bakterien abtöten.

Die Lösung besteht darin, umweltfreundliche Reinigungsmittel zu verwenden, die die Mikroflora nicht zerstören. Zudem sollte man bedenken, dass Bakterien im Winter inaktiv sind und erst mit wärmeren Temperaturen ihre Arbeit aufnehmen.

Effektive Methode zur Vermeidung des Auspumpens Nun zur effektivsten Methode, die mir geholfen hat, das Problem endgültig zu lösen. Diese funktioniert nur bei Gruben mit offenem Boden, da das Wasser in den Boden versickern muss. Wenn ihr eine Kunststoff- oder Metallgrube habt, solltet ihr diese Methode nicht anwenden, da sonst die Struktur beschädigt werden könnte.

Was zu tun ist:

  1. 2–3 kg Kalziumkarbid kaufen (erhältlich auf Baustoffmärkten).
  2. Mehrere Stücke Kalziumkarbid in die Grube geben, wenn sich viel Flüssigkeit darin befindet.
  3. Die chemische Reaktion erzeugt eine starke Lauge, die Fett und Schlamm auflöst.
  4. Innerhalb weniger Tage zersetzt sich der Inhalt der Grube, und das Wasser versickert schneller.

Achtung! Während der Reaktion entsteht Acetylen, ein leicht entzündliches Gas. Daher ist es während der Reinigung streng verboten, Streichhölzer anzuzünden, Feuer zu machen oder mit offenen Flammen in die Nähe der Grube zu gehen.

Zudem sollte man wissen, wo sich das Grundwasser befindet. Die chemische Reaktion kann das Wasser verunreinigen, falls es sich in geringer Tiefe befindet.

Alternative Lösung Falls die Grube generell nicht genug Kapazität hat, kann eine zusätzliche bodenlose Grube daneben errichtet werden, um das Wasser besser abfließen zu lassen.

Ein weiterer Trick: Feuchtigkeitsliebende Pflanzen wie die Traubenkirsche (Prunus padus) um die Grube pflanzen. Diese nehmen viel Wasser auf und verhindern eine Versumpfung des Bodens.

Wie reduziert man die Häufigkeit des Leerens? Um die Grube seltener reinigen zu müssen, solltet ihr folgende Regeln beachten:

  • Jährlich mit einem starken Wasserstrahl ausspülen, um die Schlammschicht zu lösen.
  • In kalten Regionen die Grube isolieren, damit der Inhalt nicht einfriert.
  • Im Sommer spezielle Bakterien zusetzen, die organische Abfälle abbauen.
  • Fettabscheider nutzen, damit sich keine Fettschichten bilden.
  • Umweltfreundliche Reinigungsmittel verwenden, um die Bakterien nicht abzutöten.

Diese Methoden helfen, die Funktionsfähigkeit der Grube zu erhalten, Geld für das Abpumpen zu sparen und unangenehme Gerüche zu vermeiden. Geprüft und bewährt!

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