Schädlinge im Haushalt sind nicht nur lästig, sie können auch eine Gefahr für Ihre Gesundheit darstellen und Schäden an Ihrem Zuhause verursachen. Kakerlaken, Ameisen, Mäuse und andere Eindringlinge finden in unseren Häusern Nahrung, Wärme und Schutz.
Zwar gibt es Chemikalien zur Bekämpfung, doch sind diese für Menschen und Haustiere oft giftig.
Daher kann die Entscheidung für natürliche Methoden, wie beispielsweise die Verwendung von Backpulver, eine sichere, kostengünstige und wirksame Alternative sein.
In diesem Handbuch erfahren Sie Schritt für Schritt, wie Sie mit einfachen und kostengünstigen Mitteln verschiedene Schädlinge im Haushalt bekämpfen.
So bekämpfen Sie Schädlinge mit Backpulver
1. Kakerlaken
Natriumbicarbonat reagiert mit den Verdauungssäuren der Kakerlake und verursacht ein inneres Ungleichgewicht, das zu ihrer Beseitigung führt.
Was Sie benötigen:
- 2 Esslöffel Backpulver
- 2 Esslöffel gewöhnlicher Zucker
Verfahren:
- Beide Zutaten gut vermischen.
- Geben Sie kleine Portionen in Plastikdeckel oder Flaschenverschlüsse.
- Verteilen Sie sie an strategischen Orten, beispielsweise unter der Spüle, hinter dem Kühlschrank, dem Herd und in den Ecken des Badezimmers.
Tipp: Erneuern Sie die Mischung alle 3 Tage, um ihre Frische und Wirksamkeit zu gewährleisten.
2. Ameisen
Zucker zieht sie an und Bikarbonat verändert ihre Verdauung und beeinträchtigt durch den Rücktransport auch den Rest des Ameisenhaufens.
Was Sie benötigen:
- 1 Esslöffel Backpulver
- 1 Esslöffel Puderzucker (leichter zu tragen)
Verfahren:
- Beide Zutaten vermischen.
- Streuen Sie es um Fußleisten, Fenster, Eingänge und überall dort, wo Sie Ameisenverkehr sehen.
Tipp: Identifizieren Sie die Wege, denen die Ameisen folgen, um den Staub besser zu lokalisieren.
3. Flöhe
Backpulver hilft, sowohl erwachsene Flöhe als auch Eier zu dehydrieren und unterbricht so den Fortpflanzungszyklus.
Was Sie benötigen:
- 1 Tasse Backpulver
- 1 Bürste mit weichen Borsten
- Staubsauger
Verfahren:
- Streuen Sie Backpulver auf Teppiche, Tierbetten und Sofas.
- Verreiben Sie das Pulver mit der Bürste, damit es gut in die Fasern eindringt.
- 12 bis 24 Stunden einwirken lassen und anschließend vorsichtig absaugen.
Tipp: Bei aktivem Befall zweimal wöchentlich durchführen.
4. Motten (Kleidung und Vorratskammer)
Backpulver absorbiert Gerüche und Feuchtigkeit und schafft so eine unangenehme Umgebung für Motten, um Eier zu legen.
Was Sie benötigen:
- 3 Esslöffel Backpulver
- Stoffbeutel oder kleine offene Gläser
Verfahren:
- Füllen Sie die Beutel oder Gläser mit Backpulver.
- Legen Sie sie in Schubladen, Schränke, Regale und Kisten mit aufbewahrter Kleidung.
Tipp: Erneuern Sie den Inhalt alle zwei Monate und kombinieren Sie ihn mit Nelken oder getrockneten Orangenschalen, um die Abwehrwirkung zu verstärken.
5. Mäuse und Ratten
Das Bikarbonat erzeugt Gase in ihrem Magen und da sie diese nicht ausscheiden können, kommt es zu einem inneren Kollaps.
Was Sie benötigen:
- 1 Esslöffel Backpulver
- 1 Esslöffel Erdnussbutter (zerstoßene Erdnüsse mit etwas Öl funktionieren auch)
Verfahren:
- Mischen Sie beide Zutaten, bis eine Paste entsteht.
- Platzieren Sie kleine Portionen in Ecken, hinter Geräten und entlang von Wänden, wo sie dazu neigen, zu zirkulieren.
Tipp: Nicht in der Nähe von Haustieren aufstellen, da Erdnussbutter diese ebenfalls anlocken könnte.
6. Spinnen
Spinnen meiden staubige Oberflächen und stechende Gerüche.
Was Sie benötigen:
- 2 Esslöffel Backpulver
Verfahren:
- Streuen Sie Backpulver in Eingangsbereiche, Ecken, auf Fensterbänke, in Spalten und hinter Möbel.
Tipp: Um die abschreckende Wirkung zu verstärken, können Sie es mit einigen Tropfen ätherischem Pfefferminzöl mischen.
Allgemeine Tipps:
- Tragen Sie Handschuhe , wenn Sie empfindliche Haut haben, da Backpulver die Haut austrocknend wirkt.
- Beschriften Sie die Flaschen, wenn Sie zu Hause mehrere Abwehrmittel zubereiten.
- Ergänzen Sie dies durch eine gründliche Reinigung , da das Entfernen von Speiseresten, Feuchtigkeit und Abfall entscheidend für das Funktionieren der Methode ist.
- Verwenden Sie es nicht zu häufig auf lebenden Pflanzen oder empfindlichem Holz, da es den pH-Wert verändern oder Oberflächen beschädigen kann.