Um eine reiche Ernte großer Kartoffelknollen zu erzielen, ist eine hochwertige Ernährung erforderlich, da Kartoffeln mehr Nährstoffe benötigen als viele andere Nutzpflanzen.

Dies liegt daran, dass ein erheblicher Teil der Nährstoffe für die Bildung von Trockenmasse, einschließlich Stärke, aufgewendet wird.
Interessante Tatsache! Wussten Sie, dass Sie den Stärkegehalt von Kartoffeln anhand ihres Kochverhaltens bestimmen können?
Wenn Kartoffeln leicht kochen, bedeutet das, dass sie wenig Stärke enthalten.
Bleibt sie hart, bedeutet das, dass ihre Knollen viel Trockenmasse enthalten.
Wie düngt man Kartoffeln richtig, um große Knollen zu erhalten?
Wachstumsbedingungen
Für eine gute Ernte ist es wichtig, nicht nur über die Fütterung, sondern auch über die Vorlieben der Kartoffeln Bescheid zu wissen.
Diese Pflanze bevorzugt kühles Wetter und ausreichende Luftfeuchtigkeit.

Boden
Kartoffeln wachsen gut in lockerem und gut durchlässigem Boden. Wenn aufgrund verdichteter Erde kein Sauerstoff an die Knollen gelangt, können sich auf ihnen weißliche Wucherungen bilden, durch die Krankheitserreger eindringen.
Darüber hinaus können sich die Knollen in hartem Boden verformen und ihre kommerziellen Eigenschaften verlieren.
Wichtig! Stark verdichteter Boden kann den Kartoffelertrag um die Hälfte reduzieren. Feuchtigkeitsanforderungen. Zu viel oder zu wenig Feuchtigkeit im Boden wirkt sich negativ auf den Ernteertrag aus.
Übermäßige Feuchtigkeit schadet der Kartoffel: Die Pflanze kann an Pilz- und Bakterienkrankheiten leiden und die Wurzeln und Knollen leiden unter Sauerstoffmangel.
Auch Feuchtigkeitsmangel ist schädlich, denn ohne ausreichende Feuchtigkeit können Kartoffeln nicht mit einer guten Ernte überzeugen, da Knollen zu 80 % aus Wasser bestehen.
Licht
Kartoffeln wachsen im Schatten nicht gut. An schattigen Standorten verlängern sich die Stängel und die Pflanze verfärbt sich schnell gelb.
Deshalb werden Kartoffeln immer an offenen, sonnigen Standorten gepflanzt.
Lassen Sie uns nun über die Düngung sprechen, die zur Verbesserung des Stolonenwachstums und der Bildung großer Knollen erforderlich ist.
Top-Dressing
Die Hauptnährstoffquelle für Kartoffeln ist organische Substanz. Es wird beim Pflanzen direkt in das Loch gegeben oder beim Pflügen dem Boden beigemischt.
Zu den organischen Stoffen zählen Gründüngung, Torf, Humus und Kompost.
Organische Stoffe reichern den Boden mit Stickstoff an, was die Bildung starker Kronen fördert. Eine kräftige grüne Masse ist für die Knollen nach der Blüte wichtig, wenn die Kartoffel ihre ganze Energie in ihr Wachstum steckt.
Um den Kartoffelertrag zu steigern, werden außerdem 2-3 Mal pro Saison Mineraldünger eingesetzt: vor dem Austrieb, während der Blüte und 10 Tage danach. „Borogum-M“ ist eines der wirksamsten Mittel für dieses Stadium.
Vorbereitung der Lösung
1 EL verdünnen. l “Borogum-M” in 10 l Wasser zum Sprühen. Führen Sie die Behandlung bei trockenem Wetter durch. Diese Lösung reicht für 30 qm.
Selbstfütterung
Zum Schutz vor Kraut- und Knollenfäule mischen Sie 20 g Superphosphat, 10 g Kaliumsalz und 2 g Kupfersulfat in 10 Liter Wasser.
Für eine reiche Kartoffelernte ist es daher wichtig, der Pflanze die notwendigen Bedingungen zu bieten und rechtzeitig zu düngen.