Warum ist das WIG-Schweißen von Aluminium so schwierig?

Warum ist das WIG-Schweißen von Aluminium so schwierig?

Das Schweißen von Aluminium ist kein besonders komplexes Verfahren; es genügt, die richtige Methode anzuwenden, um mögliche Fehler und Unregelmäßigkeiten zu vermeiden.

Die Schwierigkeit beim Schweißen von Aluminium liegt in seinem niedrigen Schmelzpunkt von 660 °C. Bei der Reaktion mit Sauerstoff bildet Aluminium eine Oberflächenschicht, das sogenannte Aluminiumoxid, das bei 2070 °C schmilzt. Diese Schicht ist hart, dünn und zäh (typischerweise 2,5–5,0 nm dick) und muss vollständig entfernt werden, um ein ordnungsgemäßes Schweißen zu ermöglichen.

Reines Aluminium besitzt schlechte mechanische Eigenschaften und wird daher nicht in Gebäuden mit hohen Belastungen eingesetzt. Aus diesem Grund wird das Metall üblicherweise legiert und wärmebehandelt oder gehärtet, um die erforderlichen Eigenschaften zu erzielen. Zu den wichtigsten Gruppen von Aluminiumlegierungen gehören: Al, Cu, Mn, Si, Mg, Si-Mg und Zn.

Um Aluminium korrekt zu schweißen, muss die verwendete Legierung bestimmt werden. Die gängigsten Legierungen sind 4043 (Aluminium-Silizium) und 5356 (Aluminium-Magnesium). Zu den am häufigsten empfohlenen Schweißverfahren zählen GMAW, GTAW, Laser- und Plasmaschweißen. Für eine optimale Anwendung muss die zu schweißende Oberfläche gründlich gereinigt werden. Bei Materialstärken über 6,5 mm ist ein leichtes Vorwärmen erforderlich.

Aluminiumschweißen mit dem WIG-Verfahren: Beim WIG-Schweißen wird eine nicht abschmelzende Wolframelektrode mit Wechselstrom (AC), Gleichstrom (DC) mit positiver Elektrode oder Gleichstrom mit negativer Elektrode verwendet. Aluminium wird hauptsächlich mit Wechselstrom geschweißt. Das WIG-Verfahren wurde vor dem MIG-Verfahren entwickelt und eingeführt.

Zuvor wurden alle Blechdicken und Verbindungsarten berücksichtigt. Aktuell ist das WIG-Schweißverfahren auf Aluminiumbleche bis zu einer Dicke von 7 mm beschränkt. Für das ordnungsgemäße Schweißen von Aluminium werden folgende Komponenten benötigt.

  • Eine alternative Stromquelle (Wechselstrom), die für das WIG-Schweißen entwickelt wurde.
  • Stellen Sie die Zufuhr von inertem Schutzgas (Helium oder Argon) sicher.
  • Schweißgerät mit allen erforderlichen Kabeln, Gas- und Stromschlauch sowie Zubehör.
  • Eine Wolframelektrode von geeigneter Qualität und Größe.
  • Füllmetall in in der Regel geraden Abständen.

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