Das dreieckige Teil, das Sie zeigen, ist ein Hartmetalleinsatz (Wolframkarbid). Er wird häufig verwendet in:
- Drehwerkzeuge (Außen-/Innendrehen)
- Wendeschneidplatten-Fräser
- CNC-Werkzeughalter
📌 Funktionen:
| Eigentum | Technische Details |
| Material | Hartmetall (hauptsächlich WC + Co) |
| Härte | 1600 – 2000 HV (Vickers) |
| Wärmewiderstand | Bis zu 800–1000 °C |
| Form | Gleichseitiges Dreieck (wahrscheinlich ISO TNMG oder TPGB, abhängig von der Bohrung und Geometrie) |
Diese Einsätze müssen nicht geschärft, sondern ausgetauscht werden. Ihre Schneide kann jedoch Stahl, Gusseisen, Aluminium, Bronze usw. durchtrennen.
🔧 2. Funktioniert es auch, wenn man es auf einem alten Bohrer montiert?
✔️ Theoretisch: Ja
Dafür müssen jedoch mehrere technische Bedingungen erfüllt sein:
🌀 A. Korrekte Positionierung
Sie müssen den Teller so platzieren, dass er:
- Positiver Anstellwinkel (5°–15°), wenn die Schraube das Metall „beißen“ soll.
- richtige Neigung (abhängig vom Kontaktpunkt und der Drehung des Bohrers)
🔩 B. Fester Griff
Wenn Sie keine Kegelschraube verwenden (z. B. an einer CNC-Drehmaschine), können Sie sie mit folgendem Material verschweißen:
- Silberlot (stark, ohne die Härte zu beeinträchtigen)
- Hochtemperatur-Metall-Epoxidharz (nur für niedrige Drehzahlen)
⚠️ C. Ausgewogenheit und Sicherheit
Es ist sehr wichtig, dass beide Seiten im Gleichgewicht sind, sonst entsteht Folgendes:
- Schwingungen
- Abweichungen
- Bruchgefahr
🔬 3. Wie würde das Bohren ablaufen?
📊 Analyse:
- Die Hartmetallschneide weist eine hohe Härte und Verschleißfestigkeit auf.
- Es bohrt durch Abrieb und nicht durch spiralförmiges Schneiden (wie ein klassischer Bohrer).
- Empfohlen für den Einsatz in einer Tisch- oder Säulenbohrmaschine bei konstantem Druck.
🧪 Materialien, die es durchdringen könnte:
| Material | Lebensfähigkeit | Technischer Kommentar |
| Aluminium | ✅ Hoch | Erfordert eine scharfe Kante und Kühlung. |
| Baustahl | ✅ Mittel-Hoch | Mäßige Drehzahl, konstanter Druck |
| Gehärteter Stahl | ⚠️ Niedrig | Ohne Kühlung nicht empfehlenswert |
| Edelstahl | ⚠️ Medien | Übermäßiger Verschleiß ohne Schmierung |
| Kunststoffe | ✅ Hoch | Es wird problemlos schneiden. |
🔁 4. Wie lange ist die Lebensdauer der Leiterplatte?
- Unter normalen Schnittbedingungen (ohne Kühlmittel): 200–300 Löcher in Baustahl.
- Bei guter Kühlung und intermittierendem Einsatz: bis zu 1000 Perforationen.
- Auf rauen Materialien oder bei ungünstiger Positionierung: Es splittert oder bricht leicht.
💡 Warum ist diese Lösung praktikabel?
- Hartmetall besitzt eine wesentlich höhere Härte als HSS-Stahl (der Stahl, der für normale Bohrer verwendet wird).
- Wenn Sie die Schnittgeometrie richtig anpassen, erhalten Sie ein Werkzeug vom „Profi-Typ“.
- Viele industrielle Bohrfutter funktionieren nach diesem Prinzip: Man tauscht einfach den Einsatz aus und kann den Körper wiederverwenden.
🧰 Abschließende Empfehlungen:
| Ausgabe | Anregung |
| Drehzahl | 400–1000 U/min je nach Material |
| Vorauszahlung | Gering bis mäßig, Auswirkungen vermeiden |
| Kühlung | Ideal mit Schneidflüssigkeit oder Seifenwasser |
| Sicherheit | Niemals ohne Augenschutz, Handschuhe und eine feste Klemme verwenden. |
| Ideale Verwendung | Tischbohrmaschine, keine tragbare Bohrhammermaschine. |
⚠️ Risiken und technische Aspekte:
| Aspekt | Detail |
| 🔩 Fixierung | Die Platte muss absolut sicher befestigt sein. Löst sie sich bei hoher Geschwindigkeit, kann dies zu einem schweren Unfall führen. Verwenden Sie idealerweise eine Schraube oder eine Lötverbindung. |
| ⚙️ Schnittwinkel | Der Schneidwinkel des Einsatzes muss unbedingt eingehalten werden. Bei falscher Positionierung schneidet er entweder gar nicht oder verschleißt ungleichmäßig. |
| 🔄 Ausbalancieren | Die Modifizierung eines Bohrers kann die Rotationsbalance beeinträchtigen und Vibrationen erzeugen. |
| 🔥 Angemessene Drehzahlen | Hartmetalleinsätze funktionieren gut bei hohen Drehzahlen, aber nur, wenn sie ausreichend gekühlt werden. Andernfalls überhitzen sie und fallen aus. |
| 🧩 Materialart | Dies funktioniert am besten bei großen oder Vollschaftbohrern. Bei dünnen Bohrern ist die Bearbeitung zur Aufnahme des Einsatzes schwierig. |
Ja, es ist möglich, einen alten Bohrer in ein Einsatzwerkzeug umzuwandeln, aber das erfordert höchste Präzision und absolute Sicherheit. Das Prinzip ähnelt den in der Schwerindustrie verwendeten Bohrfuttern mit austauschbaren Einsätzen.
Falls Sie sich dazu entscheiden, empfehle ich Folgendes:
- Den Kanal präzise fräsen (vorzugsweise mit einer Dreh-/Fräsmaschine).
- Die kleine Platte gut befestigen (mit einer Kegelschraube oder Silberlot).
- Zur Verwendung in Tisch- oder Säulenbohrmaschinen, nicht in tragbaren Bohrmaschinen.