Rahmen, Dichtungen und Fensterflügel sollten von Schmutz befreit werden. Schmieren Sie alle Fensterverriegelungsmechanismen. Sie können hierfür spezielles Fensteröl oder normales Motoröl verwenden.

Am Rand eines Fensters oder einer Tür befindet sich meist eine Öffnung, die anzeigt, wo Öl eingefüllt werden soll. Am besten verwendet man dafür eine Ölkanne oder eine Spritze.
Bestreichen Sie die Gummidichtung mit Silikonfett oder Vaseline. Dadurch wird verhindert, dass die Dichtung reißt, am Rahmen festklebt und ihre Lebensdauer verlängert wird.
Als Nächstes muss der Zapfen eingestellt werden. Es gibt ihn in runder und ovaler Form. Die ovalen Zapfen werden mit einer Zange eingestellt, die runden benötigen einen 4-mm-Inbusschlüssel.
Dieser Schraubendrehertyp wird typischerweise zum Festziehen von Möbelschrauben mit Euro-Größe verwendet. Einige Exzenterschraubendreher besitzen einen Schlitz, in den ein Schlitzschraubendreher passt.

Typischerweise hat ein Fenster drei Exzenter an der Griffseite sowie zwei weitere in der Nähe der Scharniere. Eine Tür hat vier Exzenter an der Griffseite, es können aber auch mehr sein. Dies hängt vom Hersteller ab.
Runde Exzenter haben einen Punkt als Referenzpunkt. Die Werkseinstellung für Fenster ist typischerweise auf einen mittleren Anpressdruck eingestellt.
Das heißt, der Punkt (die Markierung) befindet sich oben oder unten – das spielt keine Rolle. Der Unterschied zwischen den Positionen beträgt 1 mm. Zwischen der starken und der schwachen Klemme beträgt dieser Unterschied 2 mm.


Um den Druck zu erhöhen, müssen Sie die Exzenter so drehen, dass die Markierung zur Dichtung zeigt. Um den Druck zu verringern, müssen Sie die Exzenter so einstellen, dass die Markierung von der Dichtung weg zeigt.
Bei ovalen Zapfen ist die Einstellung anders. Wenn das Oval vertikal ausgerichtet ist, ist die Klemmkraft gering.
Bei einer diagonalen Ovalform ist die Klemmkraft mittel. Bei einer horizontalen Form ist die Klemmkraft maximal.