Moderne Waschmaschinen sind im Alltag so alltäglich geworden, dass wir sogar über westliche Länder lachen, in denen die Installation einer Waschmaschine zu Hause nicht immer erlaubt ist.
Aber wir dürfen auch über uns selbst lachen: Wir kaufen ein funktionales, komplexes Haushaltsgerät, machen uns aber nicht die Mühe, die Bedienungsanleitung zu lesen, und kennen daher nicht alle seine Funktionen.
Das Ergebnis ist pure Frustration; manche Leute nehmen nicht einmal das Waschmittel mit und werfen es einfach in die falsche Waschtrommel. Und die Kleidung wird durch solche Waschgänge ruiniert!
Es ist mir peinlich zuzugeben, dass ich über mich selbst schreibe. Ich dachte, ich wäre schlauer als ein elektronischer Trog. Ich habe mein ganzes Leben lang in Schulen gearbeitet.
Und sie kam mit der Maschine nicht zurecht! Sie schüttete das Pulver in das falsche Fach und schimpfte dann mit ihrer Assistentin.
Design der Waschmittelschale
Moderne Waschmaschinen verfügen unabhängig vom Hersteller über eine Waschmittelschublade.
Es ist in drei Abschnitte unterteilt, die üblicherweise nummeriert sind oder von denen einer durch eine Schneeflocke gekennzeichnet ist. Die Ziffern können entweder römisch oder arabisch sein und werden manchmal sogar mit den Buchstaben A und B markiert.
Das erste Fach, auch als 1 oder A bezeichnet, ist das Vorwaschfach. Wenn das Programm keine Einweichphase vorsieht, geben Sie kein Waschmittel in dieses Fach; es wird weggespült.
Das zweite Fach, auch Fach B genannt, ist für den Hauptwaschgang. Es wird bei jedem Waschgang verwendet – egal ob Hauptwaschgang, Kurzwaschgang oder ein anderes Programm. Wenn Sie die Waschmittelkapsel nicht direkt in die Trommel geben oder das Waschmittel in dieses Fach gießen, können Sie es jederzeit verwenden.
Ein Sternchen, eine Blume, eine Drei oder ein C steht für Conditioner. Die Maschine stoppt normalerweise vor dem Spülgang, damit Sie Conditioner hinzufügen können; bei manchen Modellen wird er sogar direkt hinzugefügt.
Das ist sehr praktisch: Die Maschine leitet während jedes Waschgangs sofort Wasser durch das benötigte Fach und nimmt nur das benötigte Waschmittel auf; es kommt nicht zu einer Vermischung.
Waschprogramme
Marketingfachleute erfinden ständig alle möglichen Waschprogramme, vom Waschen von Taschentüchern bis zum Waschen von Turnschuhen, sogar das Händewaschen wird mittlerweile maschinell erledigt.
Darüber hinaus ist der Unterschied zwischen ihnen oft so unmerklich und die Beschreibung so vage, dass wir uns für ein paar grundlegende Modi entscheiden und diese verwenden, in der Regel den schnellen und gründlicheren.
Eine kluge Hausfrau stellt die gewünschte Temperatur, die Schleuderdrehzahl und idealerweise auch die Waschintensität selbst ein. Es ist toll, wenn die Maschine die Steuerung zumindest einiger dieser Programme ermöglicht.
Welchen Modus soll ich wählen?
Eine Waschmaschine arbeitet üblicherweise mit einer Temperatur von 30 bis 90 °C oder verwendet kaltes Wasser.
Sie können den richtigen Waschgang wählen, wenn Sie die folgenden Waschregeln kennen:
- Alle empfindlichen und feinen Textilien, Spitzenunterwäsche, Woll- und Seidenfasern werden gewaschen, ohne das Wasser über 30 °C zu erhitzen.
- Mischgewebe, die Wolle, Seide, einschließlich Kunstseide und Acetat enthalten, werden im gleichen lauwarmen Wasser gewaschen.
- Für Kleidung, die zum Ausbleichen neigt, wie Jeans und andere Stoffe mit empfindlichen Farbstoffen, werden Temperaturen zwischen 30 und 40 °C empfohlen. Auch synthetische Füllwatte wird in diesem Temperaturbereich gewaschen.
- Synthetische und gefärbte Baumwollstoffe sowie nicht zu stark verschmutzte Wäsche werden bei 40 °C gewaschen.
- Nylon, Lycra und Nylon halten Temperaturen bis zu 50 °C stand. Baumwoll-Synthetik-Mischgewebe ebenfalls.
- Bei 60°C werden verschmutzte Baumwollartikel, Heimtextilien und Kinderkleidung gewaschen.
- 95C ist zur Desinfektion oder zur Reinigung stark verschmutzter Leinen- und Baumwollstoffe vorgesehen.
Umsätze
Sie variieren zwischen 400 und 1000. Sie beeinflussen den mechanischen Verschleiß von Textilien.
400–600 Umdrehungen pro Minute entsprechen dem Waschen von Hand; es ist ein schonendes Verfahren. Empfindliche Stoffe wie Wolle, Polyester und Seide sollten mit dieser Drehzahl geschleudert werden.
800-900 ist eine hochwertigere Wäsche zur Entfernung von Schmutz aus den Textilfasern.
Strapazierfähige Synthetikfasern und stark verschmutzte Textilien werden bei 1000 U/min gewaschen. Dies gilt auch für Jeans und Mischgewebe.
Nachdem Sie dies nun verstanden haben, können Sie die Beschreibung der einzelnen Programme in der Anleitung lesen und das für Ihre Bedürfnisse passende auswählen. Und dabei sogar noch Wasser und Kilowattstunden sparen.