Kann man ein Haus aus Porenbeton mit Schaum dämmen? Ein Freund entdeckte den Schaum nach drei Jahren (als Folge der Dämmung).

Porenbeton ist ein beliebter Baustoff und zählt zu den Zellbetonen. Es gibt drei Arten (Porenbeton, Schaumbeton und Gasbeton).

Diese Materialien besitzen ein hohes Wärmespeichervermögen. Die Poren in der Materialstruktur enthalten Luft, die als Wärmedämmung dient.

Porenbeton ist ein sicherer Baustoff, der keine Schadstoffe freisetzt. Einfache Montage, schnelle Bauzeit, geringes Gewicht und geringe Belastung des Fundaments sind nur einige der Vorteile dieser Steine.

Kann ein Haus aus Porenbeton einfrieren und muss es isoliert werden?

Manche Bauherren behaupten, dass Wände aus Porenbeton ohne Dämmung einfrieren. Wasser sammelt sich in den Poren des Materials und gefriert dort. Bei warmem Wetter schmilzt dieses Wasser und zerstört die Porenbetonsteine.

Viele Menschen entscheiden sich heutzutage für Polystyrolschaum als Dämmstoff. Penoplex kann auch zur Dämmung von Porenbetonwänden verwendet werden, aber es gibt einen Haken.

Sie müssen außerdem eine hochwertige Dampfsperre an der Innenseite der Wände anbringen. Andernfalls werden die Wände feucht, was zu Feuchtigkeit und Schimmelbildung im Haus führt.

Die Isolierung mit Schaumkunststoff bietet folgende Vorteile:

  • Schöne und langlebige Fassade,
  • Die Heizkosten des Hauses werden reduziert.
  • Gute Schalldämmung
  • Die Isolierung kann in jeder Bauphase erfolgen.

Die Dicke der Dämmung sollte an die Dicke und den Aufbau der Gebäudewände angepasst werden. Beispielsweise benötigen Wände aus einem halben Ziegelstein eine größere Dämmstärke. Auch die Qualität des Klebstoffs und der speziellen Befestigungsmittel für Schaumstoffdämmung ist wichtig.

Das Haus eines Freundes besteht aus 200 mm dickem Porenbeton. Er hat es allseitig mit 50 mm Schaumstoff gedämmt. An der Nordseite verwendete er 100 mm Dämmung. Drei Jahre später beschloss er, nachzusehen, was sich unter dem Schaumstoff abspielte.

Ich riss ein Stück von der Seite des Hauses ab, die am feuchtesten war (das Badezimmer). Dort war keine Feuchtigkeit, geschweige denn Schimmel.

Das Haus verfügt über keine ausreichende Belüftung; die Fenster werden lediglich einen Spalt breit geöffnet. Die Luftfeuchtigkeit ist in allen Räumen hoch (teilweise über 50 %). Beheizt wird das Haus ausschließlich über eine Fußbodenheizung.

Warum ist bei ihm alles in Ordnung, und warum gibt es keine Feuchtigkeit, Nässe oder Schimmel hinter der Isolierung? Ich denke, das liegt daran, dass er nicht in einer Gegend mit strengem Frost (bis zu -40 Grad Celsius) lebt.

Sein Haus stand etwa fünf Monate lang ohne Isolierung, und der Porenbetonstein war ausreichend getrocknet. Außerdem waren die Befestigungen fachgerecht angebracht und die Fugen zwischen den Schaumstoffplatten ausgeschäumt.

Wenn man diese Art der Isolierung bei Temperaturen zwischen -25 und -40 Grad anwendet und der Schaum dünner ist und mit Lücken auf einen feuchten Block geklebt wird, dann können Probleme auftreten.

Wenn eine Lücke vorhanden ist, liegt dort der Nullpunkt des Taupunkts. Sie müssen den Schaumstoff fest verkleben und darauf achten, dass Wände und Dämmung nahtlos miteinander verbunden sind.

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