Mein Grundstück außerhalb der Stadt hat keinen direkten Zugang zu fließendem Wasser oder einem natürlichen Gewässer wie einem Teich. In regnerischen Sommern nutze ich Regenwasser, das ich in einer Tonne sammle, aber es ist schnell aufgebraucht.

Dann muss man das Wasser zur Bewässerung in Eimern oder einer Gießkanne von zu Hause herbeischaffen, was sehr umständlich ist und viel Kraft kostet.
Ich habe eine ungewöhnliche Lösung für dieses Problem gefunden: ein Tropfbewässerungssystem aus leeren Plastikflaschen. Diese Methode leitet das Wasser direkt zu den Pflanzenwurzeln, praktisch ohne mein Zutun.
Diese Bewässerungsmethode hat sich als sehr effektiv erwiesen. Ich muss nicht mehr jeden Tag zur Datscha gehen, um den Garten zu gießen.

Für den Aufbau dieses Bewässerungssystems sind keine besonderen Fachkenntnisse erforderlich. Man benötigt lediglich ein paar Plastikflaschen und einige gebrauchte Kugelschreiberminen.
Ich entferne die Metallkugel aus jedem Stift, reinige sie, falls noch Tinte daran klebt, und verschließe ein Ende des Stifts mit einem Streichholz.
Dann steche ich ein kleines Loch in die Nähe des Streichholzes und stelle die Flasche auf das Beet, um sie mit Wasser zu füllen. Das Wasser tropft langsam auf die Erde und befeuchtet sie.
Verwendung von Plastikflaschen zum Gießen:
1. Ich schneide den Boden der Flasche ab und mache einen Schlitz oberhalb der Mitte, stecke einen Stab hinein, um zu verhindern, dass Wasser ausläuft, und befestige die Flasche kopfüber im Boden.
2. Ich schneide die Stange näher am Flaschenboden ein und stelle die Flasche neben die Pflanzen auf den Boden, wobei ich sie fest verankere.
3. Ich mache einfach ein Loch in den Flaschenboden und stelle sie auf das Gartenbeet oder hänge sie an das Gewächshausgestell.

4. Zum Gießen der Tomaten verwende ich einen großen Kanister, schneide den Boden ab, mache Löcher in den Hals und vergrabe ihn schräg in der Nähe der Pflanzen.

Vorteile der Tropfbewässerung:
- Keine finanzielle Investition erforderlich.
- Minimaler Wasserverbrauch.
- Es bildet sich keine Kruste auf der Bodenoberfläche.
- Das Wasser gelangt direkt zu den Wurzeln, wodurch die Entstehung von Pflanzenkrankheiten verhindert wird.
Diese Methode hat die Gartenbewässerung deutlich vereinfacht und gewährleistet, dass der Boden stets ausreichend befeuchtet ist, was zu besseren Ernteerträgen beiträgt.